Lebenslauf auf Englisch

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    Bei uns ist schon wieder eine neue Frage aufgetaucht. Meine Tochter will sich doch im Ausland bewerben. Wie ist das mit dem englischen Lebenslauf? Muss der aufgebaut werden wie der deutsche Lebenslauf oder gelten dafür besondere Anforderungen? Müssen bei der Ausbildung auch die Monate mit angegeben werden oder reichen auch die Jahre? Macht es Sinn, dort Kenntnisse aus Hobbys mit anzugeben oder kommt das im Ausland eher doof an? Lacht nicht über meine dummen Fragen, aber ich hatte solche Probleme bisher noch nie und will meine Tochter nicht hängen lassen.

    Danke für eure Hilfe.

    Steffi

  • #2
    Hallo Steffi,

    die Monate musst du nicht unbedingt angeben, die Jahreszahlen tun es auch. Was die Kenntnisse aus Hobbys betrifft, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass sie im Ausland etwas höher bewertet werden, als das in Deutschland üblich ist. In den Vereinigten Staaten bevorzugen viele Unternehmer sogar Quereinsteiger, weil es dort ein hohes Maß an Spezialisierung und eine über den normalen Ausbildungsplan hinaus reichende Vertiefung der Kenntnisse gibt. Ich würde an der Stelle deiner Tochter darauf sogar ergänzend im Anschreiben hinweisen. Das gilt auch für die Hobbys, bei denen die dort jeweils gesprochene Sprache in der Praxis angewendet wird.

    Außerdem noch ein Hinweis. Steffi, es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Also wirf hier alles rein, was du wissen möchtest.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexander

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    • #3
      Sehr geehrte Steffi,

      ich habe mich selbst mehrfach im Ausland erfolgreich beworben. Der englische Lebenslauf enthält mit regionalen Unterschieden einige zusätzliche Bausteine, die allerdings optionaler Natur sind. Du musst sie also nicht einbauen. Ansonsten: Keine Angst haben. Ausländische Arbeitgeber sind auch nur Menschen. Sie werden dich fragen, wenn Ihnen eine Information fehlt.

      Viele Grüße
      Hans

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      • #4
        Danke Hans und Alexander für die Antworten. So ein Pech, dass ich Hans grad knapp verpasst habe. Bei uns hören die Fragen nämlich nicht auf. Meine Tochter hat jetzt Adressen für neue Bewerbungen bekommen. Da sind bei einigen Unternehmen Hinweise, dass sie einen ausführlichen und handschriftlichen Lebenslauf haben wollen. Was hat das nun wieder zu bedeuten? Ich dachte immer, die handschriftlichen Lebensläufe wären nicht mehr üblich. Jetzt bin ich völlig durcheinander. Was soll meine Tochter jetzt machen? Das wirklich mit der Hand schreiben oder will uns da jemand veräppeln? Danke für zeitnahe Aufklärung. Steffi

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        • #5
          Hallöle Steffi,
          bei dieser Frage kann ich auch helfen. ;-) Wenn Unternehmen einen handschriftlichen Lebenslauf verlangen, solltet ihr der Aufforderung auch nachkommen. Da will euch niemand veräppeln. Der Grund ist ein Trend, der aus den USA bei der Bewerberauswahl nach Deutschland herübergeschwappt ist. Dort ist es üblich, dass vor allem Bewerber für Stellen im mittleren und höheren Management auch psychologisch geprüft werden. Der handschriftliche Lebenslauf geht an Graphologen, von denen die Schrift ausgewertet wird. Damit lassen sich verschiedene Eigenschaften prüfen. Deine Tochter soll bitte nicht versuchen, ihre Schrift zu verstellen, denn das bringt nichts. Bei den Bewertungen handschriftlicher Lebensläufe durch Graphologen werden Einzelelemente wie beispielsweise die Strichstärke und die Strichführung untersucht. Außerdem gibt die Schrift beispielsweise durch die Größe, Verteilung und Ausrichtung Hinweise, ob jemand eventuell drogenabhängig sein könnte oder einem erheblichen psychischen Druck ausgesetzt ist. Ich hoffe, das hilft dir erst mal weiter. MfG JennyB

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          • #6
            Hey, danke, Jenny, für die ausführliche Erklärung. Echt jetzt? Der handschriftliche Lebenslauf geht zum Graphologen? Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen. L Ich habe das immer für Humbug gehalten, wenn jemand so was erzählt hat. Au weh, da wird meine Tochter aber keine Chancen haben. Mit dem Handschriftlichen hat sie es nicht so, weil ja heute alles über den Computer geht. Die Jugend hat keine Übung mehr mit Füllhalter und Kuli. Wenn ich dann was von Tablet-Klassen wie in Norddeutschland höre, geht mir der Hut hoch. Gruß Steffi

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            • #7
              Hallöchen Steffi! Das mit dem Graphologen stimmt. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich habe ja ein Auslandspraktikum hinter mir und in unserer WG waren einige Leute, die das genau so erzählt haben. Aber ich kann dich schon mal ein bissel beruhigen. Einer meiner Mitbewohner hat eine echte „Sauklaue“ und hat eine Stelle im Management damit bekommen. Er hat mir später erzählt, dass es bei den Auswertungen eher um die Platzverteilung, die Zeilenführung und solche Dinge geht.

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              • #8
                Guten Tag Steffi,
                was hier bereits geschrieben wurde, kann ich nur bestätigen. Ich verlange von Bewerbern, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin, auch gern mal einen handschriftlichen und ausformulierten Lebenslauf. Das tue ich vor allem bei den Fachkräften, die es später ständig mit meinen Kunden zu tun haben. Viele Bewerber lassen sich die Bewerbungsunterlagen von Profis erarbeiten. Das heißt, sie spiegeln beispielsweise nicht die Orthografie- und Grammatikkenntnisse wieder, die die Bewerber selbst haben. Manchmal lasse ich meine Bewerber die ausführlichen Lebensläufe sogar hier direkt beim Vorstellungsgespräch schreiben. So kann ich mir immer sicher sein, dass sie keine Hilfe von Dritten dabei bekommen. BerndK

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                • #9
                  Hi Weltenbummler und BerndK, danke für eure Hinweise. Das beruhigt mich dann doch erst mal. Das Gesamtbild sieht bei meiner Tochter eigentlich immer ganz ordentlich aus. Nur die Schrift selbst ist grausam. Lebenslauf vor Ort im Unternehmen schreiben? So was habe ich noch gar nicht gehört. Aber du bist ja, wie ich gelesen habe, selbst Unternehmer und solltest es besser wissen als ich. Um die Orthografie und die Grammatik muss ich mir bei meiner Tochter glücklicherweise keine Sorgen machen. Gruß Steffi

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                  • #10
                    Hallo,

                    hier gibts auch ein Grundgerüst von englischen Lebenslauf und weitere sehr viele hilfreiche Tipps, Informationen und Beispiele... vielleich hilft es den einen oder anderen


                    schöne Woche noch

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                    • #11
                      Hui, das mit dem Graphologen les ich zum ersten Mal. Sehr spannend. Gibt`s sowas in Deutschland auch noch oder wieder?

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                      • #12
                        Also ich musste bislang noch keine handschriftliche Bewerbung abgeben und würde wahrscheinlich erst mal verwundert schauen, wenn das angedacht wär. Auf das Ergebnis vom Graphologen wäre ich zwar auch ziemlich neugierig, aber soweit ich weiß ist die Graphologie alles andere als eine exakte Wissenschaft und in Schriften kann man viel hineininterpretieren, wenn der Tag lang ist.

                        Aber wenn man sich im Ausland bewirbt und das dort üblich ist, dann würde ich mich wahrscheinlich darüber informieren, worauf ich achten müsste.

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