Eure Erfahrungen mit Digitalisierung?

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  • Eure Erfahrungen mit Digitalisierung?

    Mich würde interessieren was eure Erfahrungen mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz sind? Hat sich da etwas in letzter Zeit weiterentwickelt?
    Gerade Corona dürfte da doch bei vielen ein Beschleuniger gewesen sein und neue Technologien haben Einzug gehalten. Ich denke da nur an Zoom-Meetings oder Cloud Computing.

    Mir geht es in meiner Firma immer noch etwas zu langsam und ich würde schon einige Bereiche erkennen, wo uns etwas mehr an Digitalisierung wohl weiterbringen würde. Und ich bin jetzt kein Profi in dem Bereich, jemand der sich damit auskennt, würde wohl noch viel mehr Möglichkeiten erkennen können.

    Seid ihr zufrieden mit den Veränderungen oder habt ihr euch etwas anderes erhofft bzw. habt ihr sogar etwas anderes unter Digitalisierung verstanden?

  • #2
    Bei mir ist es noch tiefste Steinzeit. Sogar das Internet ist ausbaufähig.

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    • #3
      schon was gefunden?

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      • #4
        Naja mich interessiert halt was sich bei anderen getan hat. Bei mir in der Arbeit leider nicht viel bis jetzt. Und Corona hat teilweise das Arbeiten sehr kompliziert gemacht. Homeoffice schön und gut nur brauch ich dann auch von zu Hause Zugriff auf alles was ich in der Arbeit habe. Das ist aber leider nicht der Fall und ich habe trotz Homeoffice teilweise in die Arbeit fahren müssen und mir einige Daten vom PC downloaden müssen oder Formulare holen müssen. Das erleichtert die Arbeit nicht wirklich.
        Wir haben uns jetzt halt zusammengetan und gesagt, wir wollen da etwas vorantreiben. Es sollte durch die Digitalisierung ja einiges erleichtert werden können. Hat lange gedauert aber zumindest hat man sich jetzt externe Unterstützung von susietec geholt. Die sollen uns mal beraten und zeigen was man alles ändern kann und wo die Vorteile liegen. Hoffe davon wird dann auch einiges umgesetzt.

        Würdet ihr euch wünschen es ginge mit der Digitalisierung schneller?
        Woran glaubt ihr liegt5 es, dass man da so zögert?

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        • #5
          Zögerlichkeit liegt, denke ich, teils auch daran, dass die bestehenden Strukturen bekannt sind und man sich auf bekanntem Terrain sicherer fühlt. Digitale Transformation ist auch mit Unsicherheit behaftet, weil man eben nicht genau weiß, was sich wie ändern wird. Man geht davon aus, dass es besser, effizienter und so weiter wird. Aber man weiß es eben nicht. Deshalb finde ich es durchaus sinnvoll sich Unterstützung zu holen, die eine Bestandsaufnahme machen und Möglichkeiten erklären kann. Dinge in die Cloud zu packen und Platform as a Service und sowas zu nutzen, ist eh noch vergleichsweise simpel. Schwieriger wird's teils in der Industrie oder im Maschinenbau.

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          • #6
            Wenn ich jetzt an uns denke, war da schon auch Angst bzw. Unwissenheit schuld dran. Ja nichts verändern, man weiß ja nicht was nachher rauskommt. Wenn alles gut läuft, will man halt auch nichts ändern. Aber irgendwann muss man dann. Und wenn man erst dann anfängt, ist es ein weiter weg. Alleine ist man da auch sicherlich Großteils überfragt. Ich sehe es ja bei mir bzw. meinen Kollegen, da werden Dinge umgesetzt, an die keiner von uns gedacht hat. Aber letztlich toll, dass dies machbar ist und viele kleine Tätigkeiten uns allen abgenommen hat. So kann man sich wieder mehr auf die eigentlichen Tätigkeiten konzentrieren.

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            • #7
              Woher würden auch du, ich oder irgendwer alle Möglichkeiten kennen, um zum Beispiel veraltete Unternehmen auf einen zeitgemäßen Stand bringen zu können? Etwas ganz Neue gestalten zu können und auf Baukasten-Lösungen zurückgreifen zu können ist, denke ich, noch vergleichsweise einfach. Bei bestehenden Fabriken müssen ja oft individuelle Lösungen gefunden werden, Schnittstellen nachgerüstet werden und Daten nicht nur gesammelt, sondern auch ausgewertet und aufbereitet werden. Digitalisierung heißt ja nicht, dass alles Bestehende niedergerissen und alles neu gestaltet werden muss. Ich denke, es ist sogar eher der Normalfall, dass auf den aktuellen Stand aufgebaut wird. Hat das bei euch mit der Unterstützung durch susietec soweit gut geklappt?

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              • #8
                Ja stimmt schon aber man sieht ja auch oft selbst Dinge, die man durchaus der Digitalisierung zuschreiben kann oder hört es auch von anderen Freunden bzw. Geschäftspartnern was dort so abgeht. Ich denke bewusst ist man sich schon, dass es einiges gibt. Wie man das aber dann in die eigene Firma integrieren kann weniger und wie man es umsetzen soll noch viel weniger.
                Ich denke so eine Unterstützung ist sogar essentiell, auch bei uns war und ist e sdas. Bei uns in der Firma hätte man eventuell die Ideen gehabt, was man alles machen sollte aber wie man es dann umsetzt und alles miteinander Verbindet, hätte wohl keiner hinbekommen. Ich glaube auch nicht, dass andere Firmen das von sich aus machen. Da wird es auch immer externes Know-How geben. Wer hat denn schon eigene Digitalisierungsabteilungen? Also viel habe ich von solchen Abteilungen noch nicht gehört - gerade bei unternehmen, die noch nicht so digitalisiert sind Bei neuen Start-Ups im Technologiebereich könnte man das wohl so oder ähnlich finden.

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                • #9
                  Natürlich ist man sich bewusst, dass die digitale Transformation zu einigen Verbesserungen und Veränderungen führt. Aber nur, weil man mal etwas gehört oder eine Dokumentation im Fernsehen gesehen hat, ist man selbst eben noch längst kein Spezialist. Um für individuelle Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen zu finden, gibt es ja Leute vom Fach und Unternehmen, die sich genau darauf spezialisiert haben Digitalisierungsprojekte gemeinsam mit ihren Kunden umsetzen zu können.

                  Bei uns in der Firma hätte man eventuell die Ideen gehabt, was man alles machen sollte aber wie man es dann umsetzt und alles miteinander Verbindet, hätte wohl keiner hinbekommen. Ich glaube auch nicht, dass andere Firmen das von sich aus machen. Da wird es auch immer externes Know-How geben. Wer hat denn schon eigene Digitalisierungsabteilungen?
                  Ja. Wenn zum Beispiel auch Hardwarelösungen für kundenspezifische Umgebungen benötigt werden, braucht man ja auch Produktionspartner, die die dafür notwendigen Geräte produzieren. Erst wenn das gegeben ist, kann es ganzheitliche Lösungen für fortschrittliche IoT-Anwendungen geben. Und für sowas brauchen, da bin ich mir recht sicher, die allermeisten Unternehmen professionelle Unterstützung. Bei großen, internationalen Konzernen gibt es aber, vermute ich, schon einige, die eigene Digitalisierungsabteilungen haben. Auch wenn die vielleicht ein kleines bisschen anders heißen.

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                  • #10
                    Je nach Sparte wird das sicherlich auch unterschiedlich sein. Denke wenn man in der IT Branche arbeitet, hat man beispielsweise auch einen gewissen Drang alles weiterzuentwickeln. Der Handwerker im Familienbetrieb, hat das wohl so nicht wenn alle gut läuft. Aber eben auch dort würden einige Anpassungen Sinn ergeben. Man muss es halt mal sehen was möglich ist und vor allem auch gezeigt bekommen welche Vorteile es bringt. Wenn man die Vorteile präsentiert bekommt oder gar selbst sieht, ist man wohl auch aufgeschlossener.

                    Da hast du schon recht. Aber vor allem die kleineren und Mittelbetriebe haben ja großes Potenzial bei der Digitalisierung. Die großen Konzerne sind da ja schon auf einem ganz anderen Weg. Dau läuft es wohl auch besser. Sicherlich eben auch weil die eigene Abteilungen oder zumindest Mitarbeiter für die Digitalisierung haben. Schau dir beispielsweise nur mal die Autoindustrie an. Die Autoindustrie ist ja hoch technologisiert. Die großen Autobauer sind schon sehr weit, je weiter es dann nach unten geht zu den Zulieferern, je mehr Potenzial sieht man dann auch. Würde durchaus sagen, viele wollen, wissen aber nicht wirklich wie sie mit der Digitalisierung umgehen können. Dazu wird dann eben auch externe Fachkompetenz benötigt. Frage ist da, ob man auch diese Hilfe annimmt.

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                    • #11
                      Beim Handwerk kommt es, denke ich, auch sehr auf das Handwerk an. Bei Kunsthandwerkern magst du recht haben. Aber ich denke, dass sich selbst das Bild von Schreinereien durch die Digitalisierung deutlich wandelt. "Intelligente" Maschinen können selbst melden, wenn Teile verschleißen, Flüssigkeiten nachgefüllt werden müssen oder Wartungen durchgeführt werden sollten. Und auch Dachstühle und so weiter werden inzwischen, glaube ich, weitestgehend digital geplant und teils auch gefertigt.

                      Was die Digitalisierung in der Automobilindustrie angeht, hast du sicher in weiten Teilen recht. Aber ich glaube auch nicht, dass das schon das ganze Bild ist. Autos bestehen aus schier unendlich vielen Kleinteilen und die werden teils von unterschiedlichen Zulieferern hergestellt. Ich glaube, da gibt es durchaus noch Potential, das ausgeschöpft werden könnte. Und nur weil man vor 5 Jahren oder so mal bezüglich digitaler Transformation was angeleiert hat, heißt das ja leider nicht, dass man auch heute noch auf dem aktuellsten Stand ist. Das erfordert stetige Verbesserungen und Anpassungen, glaube ich.

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                      • #12
                        genau das habe ich ja geschrieben. Autoindustrie ist schon sehr weit bei der Digitalisierung. Sicherlich, da bleibt man nicht stehen weil man einmal was gemacht hat, das ist ein laufender Prozess. Gerade aber was dann die Zulieferer anbelangt, gibt es noch mehr Potenzial. Sicherlich darf man nicht alle in einen Topf schmeißen, das kann man aber in diversen Wirtschaftszeitungen nachlesen.
                        Finde das ein spannendes Feld, man wird sich der Digitalisierung nicht entziehen können. Die Frage ist wie man es schafft damit zu leben und sogar davon zu profitieren. Je schneller man das weiß, desto bessere Chancen sehe ich für ein Unternehmen.

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                        • #13
                          Was genau interessiert dich da noch?

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                          • #14
                            Dass sich in Deutschland mächtig etwas tut in der Wirtschaft ist unübersehbar. Eine Bekannter von mir hatte mit dem Unternehmensverkauf Nordrhein-Westfalen aus traurigem Grunde zutun und meinte auch, die hätte gerade so viel Kunden wie nie zuvor. Ist wie im Krieg, wenn die Bestatter die beschäftigsten Leute sind. Echt arg.

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